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Einmal richtig durchatmen? Dann ab nach Borkum. Die größte der Ostfriesischen Inseln liegt weit draußen in der Nordsee, und das merkst du sofort. Die Luft ist salzig, klar und so rein, dass Borkum als Nordseeheilbad gilt. Vor dir: kilometerlange Sandstrände, hohe Dünen und das Wattenmeer, ein UNESCO-Weltnaturerbe. Dein Auto kannst du am Festland lassen, denn auf der Insel bringt dich die historische Kleinbahn ins Ortszentrum und du bist mit Rad und zu Fuß gut unterwegs. Für einen Kurztrip ist das perfekt. Ein paar Tage reichen, und der Kopf ist wieder frei, ob beim Wellnesswochenende, mit der Familie oder auf langen Strandspaziergängen.
Borkum ist kein Ziel für Hektik. Es ist ein Ziel zum Durchatmen und für entspannte Tage an der Küste. Genau das macht die Insel für eine Reise so wertvoll. Zwischen Hochseeklima, Weltnaturerbe und endlosem Strand kommst du schnell zur Ruhe. Diese fünf Punkte zeigen dir, warum sich der Aufenthalt lohnt.
Grund | Warum es sich lohnt |
|---|---|
1. Reinste Nordseeluft | Borkum liegt so weit draußen, dass hier ein echtes Hochseeklima herrscht: salzig, jodhaltig und nahezu pollenfrei. Als Nordseeheilbad ist die Insel ein Klassiker für alle, die auftanken wollen. |
2. Strand und Dünen ohne Ende | Der zentrale Strand liegt direkt am Ort. Strandkörbe, Milchbuden und der Musikpavillon machen das Nordbad zum Herz des Inselsommers. |
3. Wattenmeer als Weltnaturerbe | Vor der Haustür liegt das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Bei einer geführten Wattwanderung entdeckst du seine Tierwelt und kannst mit mit Glück Seehunden auf ihren Sandbänken beobachten. |
4. Inselgefühl ohne Autostress | Vom Anleger bringt dich die historische Inselbahn, die Borkumer Kleinbahn, ins Ortszentrum. Danach reicht ein Rad, ein Spaziergang oder die Pferdekutsche. Diese Entschleunigung spürst du sofort. |
5. Wellness und ostfriesischer Genuss | Nach dem Strandtag geht es ins Gezeitenland mit Meerwasser und Sauna. Danach ein frisch gefangener Fisch und ein echter ostfriesischer Tee. So wird die Auszeit komplett. |
So klar die Nordseeinsel für Ruhe steht, so unterschiedlich fallen die Kurztrips aus. Strand, Bewegung oder Erholung? Je nachdem rückt eine andere Seite von Borkum in den Vordergrund. Diese Übersicht zeigt dir, für wen sich der Aufenthalt besonders lohnt.
Familien: Der flache Strand, die Kleinbahn, das Nordseeaquarium und eine Wattwanderung sorgen für abwechslungsreiche Tage. Eltern finden eine gemütliche Auszeit, aber auch den Kindern wird hier garantiert nicht langweilig.
Paare: Ein Spaziergang durch die Dünen, der Sonnenuntergang über dem Meer, ein gemeinsamer Saunagang. So wird der Kurztrip zum Wellnesswochenende zu zweit.
Aktive und Wassersportler: Radwege quer über die Insel, Wattwanderungen, Kite- und Surfreviere und sogar Reiten am Strand bringen Bewegung in den Tag.
Wellness- und Ruhesuchende: Reizklima, Thalasso und ein Tag im Spa verbinden sich zu tiefer Erholung, am besten im Wellnesshotel auf Borkum.
Strand- und Meerfans: Kilometerlanger Sandstrand, Strandkorb, Wind in den Haaren. Hier wird der Urlaub am Meer zum Selbstläufer. Und an den Hundestränden darf der Hund mit ins Wasser.
Last-Minute-Bucher: Spontan Lust auf Inselluft? Auch kurzfristig findest du einen passenden Kurztrip nach Borkum.
Morgens frische Brötchen holen, danach barfuß durch den weichen Sand laufen und den Wind im Gesicht spüren. So fühlt sich Borkum an. Die Insel ist angenehm überschaubar, vieles liegt nah beieinander und lässt sich ganz entspannt erreichen. Vom Fähranleger bringt dich die nostalgische Kleinbahn direkt ins Ortszentrum. Danach reicht oft schon ein Fahrrad, um Strand, Dünen und kleine Lieblingsplätze zu entdecken.
Im Sommer gehört der Tag dem Meer: baden, im Strandkorb sitzen, Muscheln sammeln oder einfach den Blick über die Wellen schweifen lassen. Im Frühling und Herbst ist die Luft besonders klar, die Wege sind ruhiger und lange Spaziergänge durch die Dünen fühlen sich herrlich entschleunigend an. Und im Winter zeigt Borkum seine gemütliche Seite. Nach einem Spaziergang am stürmischen Meer warten heißer Tee, eine warme Sauna und ganz viel Ruhe. Noch mehr frische Nordseeluft, weite Strände und entspannte Auszeiten findest du beim Kurzurlaub an der Nordsee.
Zum gemütlichen Urlaub an der Nordsee gehört natürlich auch das passende Hotel. Die Unterkünfte auf Borkum reichen vom Strandhaus bis zum Kurhotel. Ein kurzer Überblick:
Strandnah und mittendrin: mitten im Ortskern, Promenade und Südstrand vor der Tür. Für alle, die nah am Geschehen sein wollen.
Wellness und Kur: Unterkünfte mit Spa, Sauna und Thalasso für deine Auszeit. Ideal fürs Wellnesswochenende und zum Auftanken im Reizklima.
Familienfreundlich: Familienhotels bieten viel Platz für Kinder, oft mit Pool und kurzem Weg zum Strand.
Ruhig am Inselrand: kleinere Unterkünfte Richtung Dünen, wenn du einfach nur abschalten willst.
Verpflegung ist im Angebot meist schon mitgedacht: Du wählst zwischen Frühstück, Halbpension, Vollpension, All Inclusive oder nur Übernachtung.
Die Anreise per Fähre kostet etwas Zeit, deshalb lohnt sich die Kurzreise nach Borkum eher ab drei, vier Nächten. Und filtere beim Buchen nach Halbpension, dann sparst du dir abends die Restaurantsuche in der Hauptsaison.
Zwischen Strandkorb und Wattkante gibt es auf Borkum viel zu entdecken. Weil die Insel überschaubar ist, erreichst du die meisten Ziele bequem mit Rad oder Kleinbahn. Ob Natur, Aussicht oder Schlechtwetterprogramm, diese sechs Ziele solltest du dir nicht entgehen lassen.
Der Hauptstrand liegt direkt am Ort. Strandkörbe, Cafés und der Musikpavillon machen ihn zum Herz des Inselsommers. Von der Promenade schaust du weit über die Nordsee.
Borkum hat gleich drei Leuchttürme. Der Große Leuchtturm ist der höchste und begehbar, wer die Stufen erklimmt, blickt weit über Insel, Dünen und Meer.
Die historische Inselbahn verbindet seit Generationen den Fähranleger mit dem Ortszentrum. Die gemütliche Fahrt gehört für viele Gäste einfach zur Ankunft dazu.
Bei einer geführten Wanderung ins UNESCO-Weltnaturerbe lernst du Wattwürmer, Muscheln und Krebse kennen. Mit Glück stehst du Seehunden gegenüber. Führungen gibt es für jedes Alter.
Das Meerwasser-Erlebnisbad mit Saunalandschaft ist der ideale Ort für einen entspannten Tag. Ganz besonders, wenn draußen der Wind pfeift.
Das rote Feuerschiff Borkumriff im Hafen und das Nordseeaquarium zeigen Inselgeschichte und Unterwasserwelt. Ein schönes Ziel für Familien.
Borkum ist der westlichste Vorposten einer ganzen Inselkette. Wer Lust auf mehr Nordsee bekommt, findet in der Nachbarschaft lohnende Ziele. Über das Festland erreichst du die weitere Region beim Urlaub in Ostfriesland und den übrigen Ostfriesischen Inseln. Diese Ziele bieten sich für eine Verlängerung oder eine spätere Reise an.
Die zweitgrößte Ostfriesische Insel verbindet mondänes Bäderflair mit breiten Stränden und einem großen Thalasso-Angebot. Wenn du es gern lebhafter als das ruhige Borkum hast, ist ein Kurzurlaub auf Norderney eine gute Alternative für dich.
Die schmale Nachbarinsel gilt als besonders ursprünglich und ist vollständig autofrei. Hier zählen nur Pferdekutschen, Räder und die eigenen Füße.
Feiner Sand, hohe Dünen und eine autofreie Ruhe machen die Insel zum Sehnsuchtsort für alle, die es entschleunigt mögen.
Der Fährhafen auf dem Festland ist zugleich ein Seeheilbad mit breitem Strand. Die Seehundstation zeigt, wie verwaiste Heuler aufgepäppelt werden.
Die größte Stadt Ostfrieslands und Ausgangspunkt der Borkum-Fähre lockt mit dem Hafen, der Kunsthalle und ostfriesischem Stadtflair.
Am anderen Ende der Küste, wo die Elbe in die Nordsee mündet, laden Kugelbake, Wattenmeer und lange Strände zum Verweilen ein. Cuxhaven ist das richtige Ziel für dich, wenn du Meer und Städtereise kombinieren möchtest.
Ein paar Handgriffe, und dein Inseltrip läuft rund. Die wichtigsten Tipps für Borkum haben wir dir hier zusammengestellt. Und wer mag, verschenkt die Auszeit einfach.
Auto ade: Lass den Wagen ruhig in Emden stehen. Auf der Insel kommst du mit Kleinbahn, Rad und zu Fuß überallhin.
Fähre früh sichern: In der Hauptsaison und an Wochenenden sind die Überfahrten schnell voll. Plan die Zeiten vorher ein.
Windjacke immer dabei: Auf Borkum weht fast immer eine Brise. Der Wind kühlt, die Sonne brennt trotzdem, also denk an Sonnenschutz.
Watt nur mit Führung: Ebbe und Flut wechseln schneller, als man denkt. Ins Wattenmeer gehst du am besten mit einer geführten Wanderung.
Rad ist Trumpf: Ein Leihrad gibt es überall. Damit erreichst du auch die ruhigen Strände abseits vom Ort.
Hund darf mit: An den ausgewiesenen Hundestränden geht dein Vierbeiner mit ins Wasser. Viele Inselwege sind ideal für gemeinsame Spaziergänge. Achte beim Buchen auf die Wahl des passenden Hotels: Du kannst in unserer Angebotssuche danach filtern, wo Haustiere erlaubt sind.
Strandkorb früh sichern: In der Hochsaison sind die Körbe begehrt. Kümmere dich rechtzeitig drum, dann hast du dein Plätzchen am Südstrand.
Ein günstiger Urlaub in Borkum startet bei 61 €. Eine Insel hat ihren Preis, doch mit etwas Planung reist du günstiger. Außerhalb der Sommerferien und Feiertage sind viele Häuser ruhiger und attraktiver. Im Frühling und Herbst zeigt sich das Reizklima ohnehin von seiner schönsten Seite. Vergleich auch die Inklusivleistungen: Ein Paket mit Halbpension oder Eintritt ins Meerwasserbad lohnt sich oft mehr als eine reine Übernachtung. Frühbucher haben die beste Auswahl, Flexible finden auch Last-Minute-Angebote.
Ein Gutschein für Borkum ist eine schöne Idee für alle, die lieber Zeit als Dinge verschenken. Ein paar Tage zwischen Dünen, Strand und Nordseeluft bleiben lange in Erinnerung. Mit einem Geschenkgutschein bleibt die beschenkte Person flexibel und wählt Termin und Haus selbst. Alternativ verschenkst du direkt ein konkretes Arrangement.
Rund um einen Kurzurlaub auf Borkum tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf, von den Angeboten über die Anreise bis zur besten Reisezeit. Damit du schneller planen kannst, haben wir die häufigsten hier kurz beantwortet. Für die Details lohnt sich immer der Blick ins jeweilige Arrangement.
Am günstigsten reist du meist außerhalb der Sommerferien und unter der Woche. Vergleiche die Pauschalangebote nach ihren Inklusivleistungen, denn Frühstück, Halbpension oder ein Eintritt ins Gezeitenland bringen oft mehr Gegenwert als eine reine Übernachtung. Frühbucher haben die größte Auswahl, flexible Gäste finden auch kurzfristige Angebote.
Auf Borkum findest du Hotels für jeden Geschmack. Strandhotels liegen nah an Promenade und Südstrand, Wellness- und Kurhotels punkten mit Spa und Thalasso, familienfreundliche Hotels mit kurzem Weg zum Sand. Manche Häuser sind mitten im Ort, andere ruhig Richtung Dünen. Über die Filter nach Lage, Ausstattung und Verpflegung findest du schnell das passende Hotel für deinen Kurztrip.
Borkum selbst ist eine Nordseeinsel, kein Ziel für einen klassischen Städtetrip. Wer die Inselruhe mit etwas Stadtflair verbinden will, hängt eine Städtereise auf dem Festland an. Emden liegt direkt am Fährhafen und lockt mit Hafen und Kunsthalle, auch Bremen ist gut erreichbar. So bekommst du Meer und Stadt in einer Reise.
Zum Baden eignen sich vor allem die Sommermonate. Frühling und Herbst sind mild und ideal für Wanderungen und Wellness im Reizklima. Der Winter reizt mit Sturmspaziergängen oder einem ruhigen Weihnachtsurlaub am Meer. So passt eine Reise nach Borkum fast das ganze Jahr.
Von Emden setzt du mit der Fähre oder dem schnelleren Katamaran auf die Insel über. Dein Auto lässt du am besten auf dem Festland. Wer mag, fliegt ab Emden. Am Anleger bringt dich die Kleinbahn bequem ins Ortszentrum.
Weil die Überfahrt Zeit braucht, lohnt sich die Kurzreise eher ab drei bis vier Nächten als für eine einzelne Übernachtung. Dann bleibt genug Zeit für Strand, eine Wattwanderung und vielleicht einen entspannten Wellnesstag.
Nein. Die Insel erkundest du am besten mit der Inselbahn, dem Rad, zu Fuß oder in der Pferdekutsche. Das eigene Auto bleibt in aller Regel in Emden. Genau das macht einen Teil der Inselruhe aus.
Ja, sehr. Der flache Sandstrand, die Kleinbahn, das Nordseeaquarium und geführte Wattwanderungen sorgen für abwechslungsreiche Tage. Dazu gibt es viele familienfreundliche Unterkünfte auf der Insel.
Durch die Lage weit draußen in der Nordsee herrscht auf Borkum ein Hochseeklima mit salz- und jodhaltiger, besonders pollenarmer Luft. Als Nordseeheilbad ist die Insel darum besonders bei Gästen beliebt, die ihren Atemwegen etwas Gutes tun wollen.
Ja. Borkum hat ausgewiesene Hundestrände, an denen dein Hund mit ins Wasser darf. Viele Wege durch Dünen und entlang der Küste eignen sich bestens für gemeinsame Spaziergänge.